Pixel oder Person: Online- oder Präsenzschulung?

Pixel oder Person: Online oder In-Person Training?

Pixel oder Person?

Ein umfassender, wissenschaftlich-basierter Leitfaden zur Wahl zwischen In-Person-, Online- und Self-Learning in der beruflichen Weiterbildung

Die Weiterbildungslandschaft hat sich dramatisch verändert: Ab dem Jahr 2020 COVID wohl für eine Digitalisierungswelle gesorgt, wie sie auch die ambitioniertesten CTOs nicht schaffen. Im Jahr 2023 kam ChatGPT dazu und 2024 war das Jahr der vielen AI-Experimente. 2025übernehmen AI-Agents immer umfangreichere Aufgaben.

Die Technologien entwickeln sich rasant weiter und schaffen neue Möglichkeiten.

Und so stehen derzeit viele Unternehmen vor der Herausforderung, die gängigen KI-Lösungen systematisch zu integrieren. Viele Verantwortliche im Bereich Lernen und Entwicklung müssen sich in dem immensen Spektrum von Lernmodalitäten zurechtfinden, um zu entscheiden, wie sie ihren mitarbeitenden Fort- und Weiterbildung anbieten möchten.

Dieser Artikel integriert die neuesten Ergebnisse zu beruflichen Entwicklungsansätzen und bietet evidenzbasierte Erkenntnisse darüber, wann In-Person-, Online- oder Self-Learning-Lerninitiativen implementiert werden sollten.

Wir bieten Ihnen einen Leitfaden für fundierte Schulungsentscheidungen, die mit den Unternehmenszielen und den Bedürfnissen des Lernenden im Einklang stehen.

„Pixel oder Person?“ ist der Leitfaden, mit dem Sie zuverlässig die Entscheidung für das richtige Lernformat treffen!



Präsenztraining oder virtuell, live oder selbstlernend? Wie entscheiden?

Einen Monat geht das schon! Es nervt: „Wie soll ich die Entscheidung treffen.“?”

So viele glänzende Folien und alle versprechen das Beste: die neuesten Technologien, die erfahrensten Trainer:innen, die besten Inhalte. Ann legt seufzend ihr Tablet auf die Couch. Als Verantwortliche für das L&D bei HOPe®, einem Robotik-Unternehmen*, sucht sie seit bald einem Monat nach dem richtigen Provider für das „Young Catalysts education Program“, dem internen Förderprogramm für junge Talente. YCe soll in Singapur, Magdeburg und Austin gleichzeitig angeboten werden; Die erste Kohorte soll schon in vier Monaten beginnen.

Sie schließt für einen Moment die Augen. Es fühlt sich an, als würde sie sich im Kreis drehen. Die Anbieter, mit denen sie bisher gesprochen hatte, waren entweder voll in der neuen Welt unterwegs -alles digital in kleinen Self-Learning Nuggets- oder sie boten Trainer an, die super Referenzen hatten -und persönlich in Singapur das Training durchführen würden. Sie wundert sich. Ist es das? Sind das die beiden beiden Wege, um eine einheitliche Lernerfahrung und zugleich kulturelle Anpassungsfähigkeit über drei Kontinente sicher zu stellen?

Ann, head of L&D at HOPe, looks up from her desk.

Die Lösung kommt unverhofft – und ganz anders als erwartet

Ihr Mobile vibriert plötzlich neben ihr. Eine Nachricht von Rahul, ihrem HR-Kollegen aus Austin: „Hey Ann, habe gerade mit einem Start-up gesprochen, das genau das bietet, was du suchst. Sie machen etwas Spannendes mit hybriden Formaten und sie haben schon Projekte in Europa und Asien gemacht. Wollen wir morgen gemeinsam einen Anruf machen?“

Ann spürt, wie ihr Herzschlag sich beschleunigt. Vielleicht ist dies endlich die Spur, auf die sie gehofft hatte. Sie greift nach ihrem Tablet, tippt eine kurze Antwort („JA!“) und setzt den Video-Call mit Rahul und dem Anbieter in ihren Kalender. Vier Monate – das war sportlich, aber machbar. Zum ersten Mal seit Wochen hatte sie wieder ein gutes Gefühl.


Die Technik passt sich dem Menschen an – nicht der Mensch der Technik

Ann steht auf, gießt sich heißes Wasser in ihre Tasse und tritt ans bodentiefe Fenster. Während der Tee zieht, wandern ihre Gedanken zurück zu ihrer ersten Fortbildung. Damals war alles klar strukturiert: Präsenzworkshops, Flipcharts, vertraute Gesichter in Kaffeepausen. Echte Begegnungen, Lachen während der Gruppenübungen, der Geruch von Filzstiften auf Flipcharts und noch eine Woche später einen Klebezettel mit hastig aufgeschriebenen Gedanken in der Arbeitstasche.

Und heute? KI-gestützte Lernplattformen, interaktive Tools, Learning on Demand, alles vernetzt, umfangreich ausgewertet. Viel Potenzial, aber auch viele Fragezeichen. Sie blickt auf die Nachricht von Rahul. Hybrid, steht da. Ein Wort, das in aller Munde ist – und doch selten mit echtem Leben gefüllt. Könnte dieses Start-up wirklich verstanden haben, worauf es ankommt?

Es sollte auf jeden Fall keine Entweder-oder-Frage sein. Es geht nicht darum, dass Menschen sich der Technik anpassen. Sondern darum, dass Technik menschliches Lernen unterstützt – individuell, flexibel, aber immer mit Herz und Verstand. Die besten Trainer schaffen Nähe, Vertrauen bauen auf, lesen zwischen den Zeilen. Genau das muss auch in digitalen Formaten Platz finden. Nicht die glänzendste Plattform zählt, sondern die, die sich an die Menschen anpasst – an ihre Bedürfnisse, ihre Lernstile, ihre Kultur.

Ann nimmt einen Schluck Tee. Wie findet man diese Balance? Vielleicht, sinniert sie, sollte sie genau von vorne beginnen: mit der Überlegung, welche Formate was bieten. Puh, das ist wirklich „back to the basics“. Ihr Instinkt sagt ihr aber, dass sich der Aufwand lohnt. Auch los!


Die Trainingsoptionen systematisch überblicken

Noah, the working student, is focused on his tasks.

„Noah, ich habe eine besondere Aufgabe für dich.“ Gerade stand sie noch am Wasserkocher, jetzt sitzt ihr schon Noah gegenüber, auf dem Bildschirm. Wie gut, dass sie so schnell handeln kann – mal eben mit einem Videoanruf nach Austin den Atlantik überbrückt. Und zum Glück hat sie einen hervorragenden Studenten an ihrer virtuellen Seite.

„Ich benötige jedoch eine Übersicht über die unterschiedlichen Formate für Weiterbildung. Wir wollen für das Programm „Young Catalysts education“ einen Provider auswählen, der die jungen Leute ab der ersten Kohorte in vier Monaten umfassend begleiten kann in die Details abtauchen.“

Noah nickt und schaut trotzdem etwas enttäuscht. Das ist doch eigentlich Zeug, was schon an der Uni gelehrt wird, denkt er. Was soll daran besonders sein? Aber gut, Ann hatte schon oft den richtigen Spürer, da wird schon etwas Interessantes bei herumkommen.
„Mache ich Dir fertig, aber ich habe heute Nachmittag Uni. Und -äh- heute Abend ist Superbowl. Reicht es morgen früh?“

„Geht klar!“ Sagt Ann.


Als sie am nächsten Morgen die Mails überfliegt, sieht sie, dass Noah schon etwas geschickt hat. Undercommit und Overperform, denkt sie. Wenn Noah nach seinem Studium hoffentlich an Bord kommen wird, sollte er unbedingt in einer der jungen YC-Kohorten sein. Und dann lässt sie sich von ihrem Co-Pilot die Nachricht erklären:

Jede Fortbildungsmodalität besitzt ein Spektrum an Struktur und Formalität. Es gibt vier grundlegende Lernansätze, die die Grundlage der meisten beruflichen Entwicklungsprogramme bilden, sowie das zusätzliche informelle Lernen.

The Spectrum of Learning: From Formal to Informal
  1. Traditionelle persönliche Live-Schulung (ILT): Strukturiertes Format, geplanter und gezielter Lehrplan, in der Regel von Experten in einem Art Klassenzimmer durchgeführt.
  2. Live-Online-Schulung: Strukturiertes Format, aber mit größerer Flexibilität, mit definierten Lernzielen ohne den starren Lehrplan des formalen Lernens
  3. Selbstgesteuertes Lernen (Online):
  4. Blended/Hybrid Learning:
  5. Informelles Lernen: Lernen durch Erfahrungen, die durch tägliche Aktivitäten gesammelt werden, nicht extern strukturiert, angetrieben durch die Interessen und Bedürfnisse der Lernenden.

Persönlich

Online

Live

Größtenteils formales Lernen durch persönliches Live-Training (ILT)

Formales Lernen,

manchmal auch gemischtes Lernen durch kürzere Sitzungen (z. B. Snacks, Mini-Sitzung, Webinar…)

Asynchron

Neue Formen des gemischten Lernens durch Blended Learning/Hybrid Learning, z. B. Arbeit in Kohorten, Feldstudien usw.

gemischtes oder sogar informelles Lernen durch Online-Selbstlernen


Innerhalb dieser weit gefassten Kategorien gibt es zahlreiche Varianten, von interaktiven Workshops bis hin zu digitalen Simulationen.

Es ist kurz vor 14 Uhr in Magdeburg und noch nicht einmal acht Uhr in Austin, da meldet sich Noah schon wieder mit einem Chat-Nachricht: „Die Effektivität jedes Ansatzes hängt von den Lernzielen, den Merkmalen der Zielgruppe und den organisatorischen Bedingungen ab. Deshalb schlage ich vor, dass wir uns die Vor- und Nachteile jeder Kategorie ansehen.“

„Machen Sie es, Mr. Running Back?“ schreibt Ann zurück und lacht: War's doch für etwas gut zu den Football-Spielen mitzugehen, wenn sie in Austin ist.

Old but Gold: Live und vor Ort (In-Person Live-Trainings; ILT)

Später dauerte keine halbe Stunde. Noah schickt ihr den Link zu seiner Veröffentlichung im unternehmensweiten Knowledge-Center:

Vorteile von Präsenzschulungen

  • Höherer Wissenszuwachs: Besonders in gruppenbasierten Programmen und Trainings mit sozialer Komponente (bspw. Führungstrainings) zeigt sich, dass persönliche Schulungen zu einem höheren Lernerfolg führen. Menschen erinnern sich einfach besser, wenn sie vor Ort, mit allen Sinnen präsent waren.1
  • Verbesserte Interaktion: Präsenz schafft Nähe. Blickkontakt, spontane Fragen, Gruppenprozesse, informelle Gespräche – all das fördert aktives Lernen. Besonders bei Führungsthemen und Soft-Skills ist der zwischenmenschliche Aspekt entscheidend; Das Engagement für das Unternehmen und Zusammengehörigkeitsgefühl werden gestärkt.2
  • Höhere Erfolgsquoten: Bei diesem Format brechen die wenigsten Teilnehmenden ab und auch die Nachprüfergebnisse versprechen den höchsten Transfer. Die Bindung zur Gruppe, zum Trainer – sie wirkt offenbar motivierend.3

Nachteile von Präsenzschulungen

  • Eingeschränkte Skalierbarkeit: Physische Umgebungen begrenzen die Teilnehmerzahl, wodurch groß angelegte Schulungsinitiativen schwierig durchgängig umzusetzen sind.
  • Weniger Flexibilität: Starre Zeiten, feste Orte – das funktioniert nicht für alle. Online-Modelle erlauben mehr Selbststeuerung, vor allem für berufsbegleitendes Lernen.
  • Zugangsprobleme: Personen mit weiten Reisewegen, von abgelegenen Orten, mit anderen, oft familiären Verpflichtungen sind benachteiligt.
  • Höhere Kosten: Reisekosten, Räume, Materialien – Präsenz ist meist teurer. Gerade in großflächigen Organisationen oder international aufgestellten Teams macht das einen entscheidenden Unterschied.

Noah überraschte sie immer wieder mit Recherchen, die von einem ganzen Team von Spezialist:innen stammen könnten. Der kann halt gut mit AI, denkt sie und kichert bei der Vorstellung, wie Noah stattdessen heimlich eine Gruppe von Studenten in seiner WG-Küche beschäftigt, die wuselig Reporte erstellen, in sich murmelnd und mit Kaffeebechern in der Hand, während er das Superbowl schaut.

Live Online Learning – mindestens so gut?

Ann wundert sich: Die positiven Aspekte des ILT passen perfekt zu ihrem Ausbildungsprogramm. Auf dieser Grundlage könnte sie die Entscheidung schon treffen, warum nicht einfach das nehmen, was eh schon alle von früher kennen?

Aber Ann wäre nicht Head of L&D geworden, wenn sie das Ganze doch nicht hinterfragte. Würden Ihre Young Catalysts wirklich weniger lernen, wenn sie Live-Online-Trainings hätten? Immerhin haben sich die technischen Möglichkeiten auch weiterentwickelt. Was kann jetzt sterben?

Sie schreibt in den Chat: Noah, würdest Du mir bitte eine ähnliche Übersicht für Schulungen erstellen, die online, aber live, durch ein:e Trainer:in durchgeführt werden? Ich möchte verstehen, was dieses Format für zusätzliche Vorteile bietet und einen Vergleich zu ILT zu sehen.

„Done“ ist die einzige knappe Antwort von Noah, gefolgt von dem Link. Entweder hatte er das schon in der Schublade oder… Ann denkt wieder an die Gruppe von Student:innen, die Noah heimlich beschäftigen könnte.

Vorteile von Live Online Schulungen

  • Flexibilität und Zugänglichkeit: Live-Online-Schulungen ermöglichen es den Teilnehmern, von jedem beliebigen Ort aus auf die Schulungsunterlagen und -sitzungen zuzugreifen. Dies ist vorteilhaft für Berufstätige, die Arbeits- und Lernverpflichtungen unter einen Hut bringen müssen.4 5
  • Geringere Kosten im Vergleich zu ILT: Online-Schulungen reduzieren die Kosten, die mit traditionellen Präsenzschulungen verbunden sind, wie etwa Reise- und Unterbringungskosten.
  • Verbesserte Datenerfassung und -analyse: Digitale Plattformen ermöglichen die Nachverfolgung des Engagements, des Fortschritts und der Ergebnisse des Lernens. Diese Metriken helfen bei der Verbesserung künftiger Schulungsmaßnahmen.6
  • Entwicklung von technischen und Meta-Fähigkeiten: Live-Online-Schulungen können anwendungsbezogenes Lernen beinhalten, das die Entwicklung technischer Fähigkeiten und wichtiger Metafähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken und Zusammenarbeit fördert. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für die Anpassung an das sich schnell verändernde berufliche Umfeld.7

Nachteile von Live Online Schulungen

Die Forschung zeigt diese Nachteile von Live-Online-Konzepten auf:

  • Technische Hindernisse: Infrastrukturelle Einschränkungen, wie veraltete Hardware oder Probleme mit der Internetverbindung, können die Lernerfahrung beeinträchtigen; Dies gilt selbst in strukturstarken Gebieten in Europa für bandbreitenintensive Anwendungen. Mangelnde digitale Kompetenz kann die Schulungserfahrung negativ beeinträchtigen.8
  • Ablenkung und Multitasking: Konzentration und Fokus erhalten, stellen in Online-Umgebungen große Herausforderungen dar. Lernende können zu Hause oder in geschäftigen Büroumgebungen mit Ablenkungen konfrontiert sein. Studien zeigen, dass die Aufmerksamkeitsspanne in digitalen Kontexten oft geringer ist als im persönlichen Umfeld. Die Abbrecherquoten steigen an, wenn das Programm keine überzeugenden Inhalte oder eine problemlose Benutzererfahrung bietet.9
  • Geringere soziale Interaktion: Live-Webinare und virtuelle Gruppenräume können zwar einige Aspekte des sozialen Lernens nachbilden, aber sie bieten nicht die volle zwischenmenschliche Dynamik einer persönlichen Umgebung. Viele Lernende berichten, dass sie sich in reinen Online-Umgebungen isoliert fühlen, und Untersuchungen zeigen, dass soziale Präsenz – das Gefühl, mit anderen verbunden zu sein – das Engagement und die Zufriedenheit stark beeinflusst.10


Hmm, mit den Vorteilen des Live-Online-Trainings könnten viele japanische Veranstaltungen stattfinden. Beim Blick auf die Zeiten wirbelt Ann allerdings der Kopf. „Das wäre ein irrer Aufwand! Wie sollen die Trainings durchgeführt werden? Zwischen den drei Standorten von HOPe®, Austin, Magdeburg und Singapore sind 13 Stunden Zeitverschiebung! Die Kohorte könnten gar nicht zusammen lernen. Naja, Austin und Magdeburg und Magdeburg und Singapore könnten jeweils in den Randzeiten für ein paar Stunden zusammen lernen.“.

Das muss anders gehen. Vielleicht können wir das Programm unterteilen: Den Großteil lernen Sie selbst und wir führen stattdessen ein nettes Offsite durch, ganz ohne Büro, sinniert Ann. Das spräche für ein vollständiges Selfdirected-Learning.

Selbstgesteuertes Lernen: Was sagt die Empirie dazu?

„Dieses Mal kann ich es selbst. Ich werde die Vorarbeit von Noah nutzen und meinem persönlichen Co-Piloten erklären, dass es die Struktur beibehalten soll und auf das Self-Directed Learning übertragen wird.“ Gut, dass das GPT auf dem unternehmensweiten RAG aufsetzt, so sind die relevanten Dokumente schnell zugeordnet. Kaum 30 Sekunden später ist das Ergebnis da:

Selbstgesteuertes Lernen ist ein grundlegend anderer Ansatz in der beruflichen Weiterbildung, bei dem die Lernenden selbst entscheiden, wollen sie Lernen; teils sogar selbst eine Auswahl bei den Inhalten treffen.

Vorteile des Online-Selbstlernens

  • Skalierbar mit konsistenten Inhalten: Rein digitale Plattformen können gleichzeitig eine große Anzahl von Lernenden betreuen. Standardisierte digitale Module stellen sicher, dass alle Teilnehmer identische Anweisungen erhalten, wodurch die Variabilität, die durch den Trainer auftritt, vermieden wird.11
  • Praktikabilität und Autonomie: Die Lernenden können ihren eigenen Zeitplan festlegen und im eigenen Tempo studieren, teilweise sogar indem sie eigene Schwerpunkte auf Bereiche legen, die sie persönlich als relevante oder herausfordernde Gefühle empfinden.[1] Einige Studien zeigen eine starke Korrelation zwischen selbstgesteuerten Lernansätzen und intrinsischer Motivation, wobei autonome Lernerfahrungen ein größeres Engagement für den Lernstoff fördern.12 13 14
    Auf diese Weise kann eine positive Feedbackschleife entstehen, die ein kontinuierliches Lernen unterstützt.15
  • Kosteneffizienz: Online-Bildung kostet in der Regel weniger als andere Lernmethoden, was sie sowohl für Einteilungen als auch für Unternehmen zu einer attraktiven Option macht.

Nachteile von Online-Selbstlernen

  • Verschiedene, teils inkonsistente Ergebnisse: Studien, in denen Online-Schulungen mit Präsenzschulungen verglichen wurden, zeigen, dass die Ergebnisse je nach Art des Inhalts, den Merkmalen des Lernens und der Qualität der Durchführung unterschiedlich ausfallen können. Während Online-Ansätze vergleichbare oder bessere Ergebnisse beim Wissenserwerb zeigen, schneiden sie bei der Entwicklung komplexerer Fähigkeiten oder der Veränderung von Einstellungen ohne zusätzliche Unterstützungsstrukturen tendenziell schlechter ab.16
  • Fehlende Interaktion: Beim Online-Selbststudium fehlen die interaktiven Elemente des Lernens von Angesicht zu Angesicht, z. B. sofortiges Feedback und die Anwesenheit eines Live-Publikums. Ohne einen Trainer oder Gleichgesinnte merken die Lernenden möglicherweise nicht, wenn sie ein Konzept falsch verstehen oder falsche Methoden anwenden.
  • Stärkere Unterstützung erforderlich: Studien weisen darauf hin, dass selbstgesteuertes Lernen am effektivsten ist, wenn die Lernenden bereits über grundlegende Kenntnisse im Fachgebiet und überdurchschnittliche metakognitive Fähigkeiten verfügen.17 Ohne angemessene Unterstützung haben einige Teilnehmer Schwierigkeiten mit dem Wissenstransfer.18 Lernende haben in einer Online-Umgebung möglicherweise Probleme mit der Selbstmotivation und dem Engagement. Ohne klare Fristen und die Struktur einer geführten Schulung können sich die Lernenden mit Arbeit überhäufen, was zu Stress und Leistungsabfall führt.19
  • Geringere Abschlussquoten: Self-Learning-Kurse haben oft eine niedrige Abschlussquote. Nur Lernende, die bereits über grundlegende Kompetenzen in dem betreffenden Fachgebiet verfügen und ein hohes Maß an intrinsischer Motivation aufweisen, schaffen zuverlässig den Abschluss.20 Viele Lernde kehren nach einer anfänglichen Teilnahme nicht mehr zurück, was für die Sicherstellung von Lernergebnissen ein erhebliches Problem darstellt.21

 Nicht schlecht für 30 Sekunden Arbeit, denkt Ann. „Gut, die Schlüsse daraus muss ich immer noch selbst ziehen.“

Ann ihren Kopf in ihrer linken Hand, während sie mit der Maus wahllos über den Bildschirm schweift. Sie denken: Die gewonnene Flexibilität wäre sehr willkommen und die notwendige intrinsische Motivation ist wahrscheinlich auch vorhanden. Aber die Young Catalysts heißen nicht ohne Grund so, und die Befürchtung, dass völlig selbstgesteuerte Ansätze zu Verwirrung oder Kompetenzlücken führen, ist ebenso wohl begründet.

Die notwendige Unterstützung stellt sie schwierig vor, wer soll denn bitte den Überblick haben, wann es bei uns ist, wo hakt?

Hybrid/Blended Learning – das Beste von allem?

„Diese Young Catalyst education (YCe) ist kein Nuss, die sich leicht knacken lässt“, murmelt Ann vor sich hin, während sie einen Kalendereintrag erstellt hat: „Ich einen Vorab-Termin mit Rahul ausmachen und ihm die Ergebnisse zeigen, sowie gebeten, für dieses Hybrid/Blended Learning eine Recherche zu betreiben.“

Am selben Abend, um 19:45 Uhr schafft sie einen Termin mit Rahul. Ann „Gut, für den, in Singapur, ist es auch erst kurz nach dem Mittagessen und außerdem arbeiten die da drüben eh Tag und Nacht. Sagen sie zumindest.“

Rahul ist gut gelaunt – und gut vorbereitet. „Martina, ich habe schon mal etwas vorbereitet, damit wir uns in unserem Gespräch auf das Wichtige konzentrieren können. Das war ein Leichtes, nachdem die Recherche über das Knowledge-Center zugänglich war. Hier ist der Text. Ich schlage vor, wir arbeiten ihn kurz durch und besprechen uns dann“

Gesagt, getan:


Bei diesem Weiterbildungsansatz werden traditionelle Präsenzveranstaltungen mit Online-Komponenten kombiniert, um eine flexible und ansprechende Umgebung zu schaffen, die unterschiedlichen Lernbedürfnissen gerecht wird.

Hauptvorteile von Hybrid/Blended Learning

  • Angemessene Flexibilität: Blended Learning ermöglicht flexible Lernzeiten, die es den Lernenden erlauben, sich teilweise in ihrem eigenen Tempo und nach ihren eigenen Bedürfnissen mit den Inhalten zu beschäftigen. Diese Flexibilität ist vor allem im beruflichen Umfeld von Vorteil, wo zeitliche Einschränkungen an der Tagesordnung sind.22
  • Meta-Lernerfahrung im Umgang mit relevanten Technologien: Teilnehmer an Blended-Learning-Umgebungen werden oft geschickter im Umgang mit digitalen Werkzeugen und Plattformen, was ihre beruflichen Fähigkeiten und ihre digitale Kompetenz verbessern kann. Dies ist der Kern der Aufgabe von simbionous, Sie bei der Nutzung von Technologie zu unterstützen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kurse so konzipiert sind, dass sie die Lehrpraxis mit der beruflichen Online-Entwicklung verbinden.23
  • Gesteigerte Motivation: Die Teilnehmer berichten über eine höhere Zufriedenheit mit Blended-Learning-Programmen, da sie die Flexibilität der Online-Komponenten in Verbindung mit dem Angebot der Präsenzelemente schätzen.24 Die Abbruchquoten sind deutlich geringer, in einer Beobachtungsstudie lag diese für Blended Learning bei ca. 9 %.25 versus 50 bis 90 % für Online-Selbstlernen.26 27
  • Bessere Interaktion und Feedback: Blended-Learning-Umgebungen ermöglichen oft eine bessere Interaktion zwischen Teilnehmern und Dutzenden durch synchrone und asynchrone Aktivitäten. Dies kann zu einem individuellen Feedback und einer reicheren Lernerfahrung führen.28
  • Skalierbarkeit und Zugänglichkeit: Blended Learning kann skaliert werden, um eine große Anzahl von Teilnehmern in fortlaufenden Kohorten aufzunehmen, was es zu einem Ansatz für weit verbreitete Weiterbildungsinitiativen macht. Blended Learning ermöglicht auch die Einbeziehung verschiedener Trainer und die Einbindung lokaler und thematischer Experten, wodurch kollaborative Lerngemeinschaften gefördert werden.29
  • Bessere Lernergebnisse: Studien zeigen, dass Blended-Learning-Ansätze bessere Ergebnisse liefern als reine Präsenz oder Online-Methoden.30 Es kombiniert die Vorteile von Online- und Präsenzunterricht und bietet so eine umfassendere Lernerfahrung.31

Nachteile von Hybrid/Blended Learning

  • Komplexität der Umsetzung: Blended Learning erfordert eine sorgfältige Planung und Koordination, um eine effektive Umsetzung zu gewährleisten. Diese Komplexität kann zu Herausforderungen führen, wenn es darum geht, den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Lernenden gerecht zu werden, da verschiedene Lehrmethoden und Technologien integriert werden müssen.32
  • Technologische Herausforderungen: Der Erfolg von Blended Learning hängt stark vom Einsatz geeigneter Technologien ab. Unternehmen stehen möglicherweise vor Herausforderungen bei der Auswahl und Implementierung der richtigen Tools, die bei unsachgemäßer Handhabung die Lernerfahrung behindern können.33
  • Zusätzlicher Ausbildungsbedarf: Obwohl Blended Learning populär ist, gibt es nur wenige Studien, die sich speziell mit den Schlüsselkomponenten von Weiterbildungsstrategien für Trainer in Online- und Blended-Learning-Umgebungen befassen. Diese Lücken können zu ineffektiven Schulungen führen, insbesondere wenn die Lehrkräfte nicht darauf vorbereitet werden.34
  • Risikovermeidung: Das Ersetzen von Präsenzveranstaltungen durch Online-Lernumgebungen kann zu einem Verlust von Interaktion bei bestimmten Lerntypen führen und die Lernerfahrung insgesamt beeinträchtigen.35

Martina: „Und, was denkst Du?“

Rahul: „Es steht und fällt mit dem Provider. Ist der Darm, erscheint es mir die perfekte Variante.“

Martina: „Ja, alle Vorteile kommen zusammen: Flexibilität, höheres Engagement, verbesserte technische Fähigkeiten und bessere Interaktion. Das erscheint mir die perfekte Kombination.“

Rahul: Wir müssen nur den Anbieter gut überprüfen. Aber ich bin zuversichtlich. Dieses Unternehmen hat nämlich auf seiner Website fünf Schritte für eine gelungene Auswahl beschrieben. [siehe weiter unten] Ich denke, damit wir arbeiten können.

Martina: Ok, lass uns die fünf Schritte auf unserem digitalen Whiteboard platzieren und jeder von uns bearbeitet sie parallel. Noah sollte auch dabei sein, er hat so viel Vorwissen herbei geschafft, dass ich denke, er bietet uns einen Mehrwert. Wenn wir das haben, können wir in das Gespräch mit diesem Unternehmen gehen. Wie heißt es noch gleich?

Rahul: Simbion. Scheinen recht neu dabei zu sein aber die Ideen sind gut und die Crew scheint mir erfahren zu sein. Das sollten wir aber auch überprüfen.

Martina: Mir fällt ein, dass wir ja dennoch Live Online Trainings durchführen können, auch in kleineren Gruppen.

Rahul: Standortübergreifend?

Martina: Ja, in den Randzeiten sollten zwei Stunden unterzubringen sein.

Rahul: Für alle drei Standorte ist es ambitioniert. Austin müsste früh aus dem Bett und Singapore lange wach bleiben. Magdeburg sitzt bequem in der Mitte. Wenn's aber nur wenige Male ist.

Martina: (lacht) Magdeburg, der Nabel der Welt. Wir hätten es gedacht. Mir fällt ein, dass wir dennoch mindestens am Anfang und am Ende des Programms ein Treffen in Person arrangieren können. Muss ja auch nicht in Magdeburg sein.

Rahul: (lacht) Das hast Du gut eingefädelt, auch noch schöne Reisen zu schönen Orten für Dich! Lass uns erstmal das Gespräch mit dem Provider führen.

Martina: (lacht) Es gibt ja auch noch menschliche Intelligenz. Sollten wir nicht vergessen!


Ein Guide zum Entscheiden – Schritt für Schritt

Schritt 1: Definieren Sie objektivierbare Lernziele

Explizite und messbare Lernziele verbessern die Ergebnisse bei allen Trainingsformen. Diese Ziele sollten die erwartete Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten klar formulieren. Fragen Sie sich:

  • Werden diese Ergebnisse am besten durch erfahrungsbasiertes, kollaboratives oder individualisiertes Training erreicht?
  • Wie komplex sind die zu vermittelnden Fähigkeiten? Sind situative Anpassung oder differenziertes Feedback erforderlich? Diese profitieren von persönlichen oder hochgradig interaktiven Online-Komponenten.
  • Wie sind die Lern- mit den Unternehmenszielen verknüpft? Gibt es Zertifizierungen, die Sie vermitteln wollen oder nachweisen müssen?
    Bestenfalls haben Sie ein Framework für die Beurteilung und Bewertung.
  • Wie flexibel soll das Lernangebot sein? Handelt es sich um einmalige Schulungen oder kontinuierliche? Wie schnell ändert sich der Schulungsinhalt?
    Entsprechend können medienbasierte Formate vorteilhafter sein, wenn sich das Thema schnell weiterentwickelt – wie bei LLM-Tools –, da diese Medien schnellere Aktualisierungen und Ergänzungen, als die kontinuierliche Ausbildung von Trainern ermöglichen.

Sie…

  • … zu viel Zeit auf die Zieldefinition zu verwenden. Entwerfen Sie stattdessen eine Roadmap, die Ihnen eine rollierende Planung, von groben Zielen bis zum nächsten Schritt, ermöglicht.
  • …nur eine Wissensvermittlung zu denken. Lernen hat viele Facetten, je komplexer die zu vermittelnden Fähigkeiten sind, desto besser sollten Lernformate abgestimmt sein.
  • … allein nach Kosten zu entscheiden. Entwickeln Sie stattdessen Kosten-Nutzen-Parameter, die schätzbar sind. Ziehen Sie eine sinnvolle Gruppe in die Schätzungen ein.

Schritt 2: Studieren Sie die Lernenden

Verschaffen Sie sich ein Bild über die Lernenden. Planen Sie eine leichte Analyse, im Einklang mit dem ersten Schritt. Neben klaren Parametern, wie Anzahl, Standort und Unternehmensbereichen, sind folgende Aspekte interessant.

  • Demografie: Sind die Teilnehmenden an traditionelle Lehrmethoden gewöhnt oder fühlen sie sich im Umgang mit digitalen Werkzeugen wohl? Ihre Erfahrungen und Erfahrungen können das Engagement beeinflussen.
  • Zeitliche Einschränkungen: Vielbeschäftigte Talente bevorzugen oft die Flexibilität von Online-Schulungen oder Schulungen nach eigenem Zeitplan. Präsenzschulungen können jedoch effektiver sein, wenn Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der Teilnehmer benötigen.
  • Geografische Verteilung: Wo befinden sich die Lernenden? Gibt es Gelegenheiten, sie an einen Ort zusammen zu führen? Welche Zeitzonen sind beteiligt und welche maximale Länge von Online-Schulungen ergibt sich daraus?
  • Eigenständigkeit: Wie sicher fühlt sich die Zielgruppe im Umgang mit selbstgestaltetem Lernen? Wie groß ist die Transferlücke? Wie können Sie vorab Fähigkeiten schaffen, die zum erfolgreichen Lernen notwendig sind? Das Vertrauen des Lernenden in Online-Umgebungen hat einen großen Einfluss auf den Erfolg virtueller Formate.
  • Lernkultur: Unternehmen, in denen Autonomie und Selbstständigkeit in der tagtäglichen Arbeit gelebt werden, sind tendenziell besser für Live-Online und Self-Learning geeignet. Unternehmen, die Wert auf Teamarbeit und Kooperation legen, bevorzugen möglicherweise Präsenzworkshops in Gruppen. Auch für diese Entscheidungen hilft Ihnen das Framework aus Schritt 1.

Sie…

  • … Wunschdenken, Einzelmeinungen und nicht zutreffenden Erfahrungswerten folgen. Etablieren Sie stattdessen ein Assessment, das Ihnen eine datengesteuerte Entscheidung ermöglicht. Auf dieser Grundlage sind sie auch in internen Gesprächen gestärkt.
  • … Lock-In-Entscheidungen zu treffen. Was, wenn sich die Lerninhalte verändern? Was, wenn sich die geografische Verteilung verändert? Was, wenn die ersten Durchführungen breiter dem gewählten Format entsprechen? Entscheiden Sie sich stattdessen für modulare Curricula.

Schritt 3: Beurteilen Sie Ihre Ressourcen

  • Budget: Präsenzschulungen können höhere Kosten verursachen, insbesondere wenn Reise- und Unterbringungskosten anfallen. Online-Plattformen können die Kosten senken, erfordern aber dennoch ein Budget für Softwarelizenzen, Plattformwartung oder die Erstellung von E-Learning-Inhalten.
  • Zeit: Wie schnell soll die erste Durchführung stattfinden und in welchem Rhythmus darauf folgende? Wie ist die Flexibilität auf den Seiten des Lernenden, benötigen Sie Monate Vorlauf oder reichen ein paar Wochen?
    Wenn eine schnelle Durchführung entscheidend ist, ermöglichen die beiden Online-Formate eine schnellere Implementierung in verteilten Teams.
  • Technische Infrastruktur: Besitzt Ihr Unternehmen ein LMS? Wäre ein externes Lerntool zugänglich; und unter welchen Bedingungen? Wie sind die Sicherheitsvorkehrungen für SaaS?
  • Interne Trainerkompetenz: Haben Sie einen internen Trainer? Wo sind diese und können Sie reisen? Würden Ihre internen Trainer eine Ausbildung planen? Durchführen? Würden Sie im Tandem mit externen Expert:innen arbeiten?
    Präsenzschulungen können ideal sein, wenn Sie Zugang zu hochkarätigen Trainern haben. Wenn Ihre internen Experten begrenzt sind, können ein Online-Kurs oder kuratierte Ressourcen zum Selbststudium effektiver sein.
  • Angemessene Unterstützungsstrukturen: Mentoring und Coaching verbessern die Ergebnisse in allen Modalitäten erheblich. Für digitale Lernumgebungen ist ein technischer Support unerlässlich. Wägen Sie ab: Welche Leistung können Sie intern bereitstellen, welche von Externen abrufen und was wollen Sie -beispielsweise technisch- vermeiden?

Sie…

  • … Entscheidungen nach „face value“ zu treffen. Berücksichtigen Sie stattdessen die Lebenszykluskosten der Ausbildung.
  • … die Weiterbildung als singuläres Ereignis zu verstehen. Setzen Sie sich stattdessen dafür ein, dass alles verstanden wird, dass Lernen im professionellen Kontext Anwenden bedeutet, dass damit ein Transfer einhergeht, Üben und auch der ein oder andere (gefühlte) Rückschlag ist. Machen Sie sich/Entscheider:innen klar, dass sich die Organisation verändern wird.

Schritt 4: Integrieren Sie strategisch

Die effektivsten Schulungsprogramme integrieren strategische Formate und Modalitäten:

  • Komplementäre Stärken: Welche Inhalte können Sie mit welchem Format (In-Person, Live-Online, Selbst-Lernen) am besten adressieren? In welchem Modus sollen diese Formate gestaltet sein: Wo sind Einzelarbeiten, wo Gruppenarbeiten zu bevorzugen?
  • Lernen Sequenzieren: Wie können Sie jedes Curriculum so gestalten, dass es zeitliche und inhaltliche Abläufe koordiniert? Studien weisen auf die Vorteile eines strukturierten Lernfortschritts hin – beispielsweise eine Online-Vorbereitung vor dem Präsenzunterricht, gefolgt von selbstgesteuerter Anwendung und Vertiefung.
  • Kulturelle Aspekte: Wie können Sie mit den kulturellen Hintergründen von Trainern und Lernenden Mehrwert schaffen? Welche Besonderheiten sollten für das Curriculum berücksichtigt werden? Dies kann von Zeit-Management bis hin zur Gestaltung von Gruppenarbeiten reichen.
  • Organisatorisches Lernen: Während der Umsetzung verändert sich die Arbeitsweise. Wie können Sie diesen Prozess begleiten? Wie können Sie sicherstellen, dass bei Ihnen Veränderungen auftreten? Wie können Sie die Lernenden als Multiplikatoren nutzen?
  • Technologische Effekte: Wie kann in den Schulungen mit interaktiven digitalen Tools das Engagement erhöht werden? Mit einer geschickten Gestaltung können Sie die Nachteile von Online-Formaten abmildern. Wie sind Technik und Lernziele aufeinander abgestimmt?

Sie…

  • … Kopieren+Einfügen bei Curricula. Vermutlich passen dann weder Formate, noch Modalitäten, Sequenzen, Technologien und Kultur zusammen. Hinterfragen Sie die Schritte 1 und 2 nochmals.
  • … kulturelle Dominanz: Falls Sie kulturelle Besonderheiten ignorieren, vergeben Sie eine Chance und machen Sie zu einem Nachteil. Dieser Nachteil wird zu einem Boomerang, der eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufs Spiel setzt, mit dem Ergebnis, dass Ihre Übertragung und Bewertung und damit ihre eigenen Entscheidungsgrundlagen schlechter werden. Gehen Sie stattdessen mit dem Gedanken an den Gewinn durch kulturelle Feinfühligkeit heran, der Mehrarbeit und Mehrkosten unternehmerisch rechtfertigt.
  • … Technologie um der Technologie willen: Multimedia-Elemente sollten den Kerninhalt unterstützen und nicht davon ablenken. Technologie sollte die kognitive Belastung reduzieren, nicht erhöhen. Vertrauen Sie keinem Werbesprech, lassen Sie sich die erwartete Wirkung erläutern.

Schritt 5: Inkrementelle Umsetzung und iterative Auswertung

  • Feedback strukturieren: Planen Sie schon vor der Durchführung, wie Sie gutes, gültiges und zuverlässiges Feedback einholen. Definieren und messen Sie Ihre Leistungsindikatoren, bevor Sie starten.
  • Feedback automatisieren: Verfügen Sie über Systeme für eine kontinuierliche Evaluierung und Rückmeldung? Wo haben Sie Messpunkte, wo haben Sie ungenutzte Daten? Wie können Sie Feedback von Teilnehmenden einholen, ohne sie direkt zu befragen? Entwickeln Sie eine Datenstrategie, die belastbar und skalierbar ist.
  • Inkrementelle Umsetzung: Wie können Sie Ihr Vorhaben pilotieren? Was sind die Indikatoren für die weitere Entwicklung?
  • Kontinuierliche Evaluierung: Erfolgreiche Programme beinhalten die Sammlung und Analyse von Daten, um die Mischung der Ansätze auf der Grundlage der beobachteten Ergebnisse zu verfeinern. Bei sich schnell verändernden Technologien ist ein umfassendes, aber gründliches und schnelles Feedback von entscheidender Bedeutung. Zu den wichtigsten zu bewertenden Punkten gehören
    • Zufriedenheit der Lernenden: Finden die Lernenden den Inhalt und die Lehrmethode nützlich und ansprechend?
    • Wissenserhalt: Sind die Lernenden in der Lage, das neue Wissen oder die neuen Fähigkeiten effektiv in ihrem Arbeitsumfeld anzuwenden?
    • Auswirkungen auf das Unternehmen: Hat das Training zu höherer Produktivität, zu mehr Erfindungsreichtum, weniger Fehlern, größerer Kundenzufriedenheit oder anderen messbaren Leistungsindikatoren geführt?

Sie…

  • … sogenannte „Lagging Indicators“ wie Absatz („RoI“), Patentquote, usw. Vermeiden Sie auch „Vanity Metrics“, die am Output (Anzahl Tickets, Features, Kunden, …) orientiert sind. Orientieren Sie sich stattdessen möglichst an sogenannten Outcome-orientierten „Leading Indicators“ (bspw. Index-Entwicklung zufriedener Kunden), die Ihnen möglichst frühe valide Erkenntnisse liefern.
  • … aufwendiges Feedback. Die Teilnehmenden werden es Ihnen mit einem höheren Antwortquote danken und sie selbst werden die Rückmeldungen überhaupt kontinuierlich verarbeiten können. Streben Sie nach Automatisierung – Dafür sind keine außergewöhnlichen Techniken und Tools notwendig.

Lernen ist in jedem Menschen ausgeprägt und es liegt an uns, es so zu gestalten, dass es Freude macht.

Wenn wir dies schaffen, schaffen wir ein Stück und eine Verbesserung. Wir hinterlassen Eindruck.

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Ausblick: Generative KI hat den Raum betreten

Professionelle Weiterbildung verändert sich mit einer Dynamik, die sich mit Generative AI massiv beschleunigt hat. Das Ergebnis sind viele Chancen, einige Besonderheiten und ein paar Risiken. Im letzten Kapitel wollen wir einen Ausblick darauf geben, was sich verändert. In zukünftigen Insights werden wir diese Themen vertiefen.

Die wichtigsten Auswirkungen von Gen AI in der beruflichen Weiterbildung

  • Verstärkte Individualisierung: Erste Umsetzungen zeigen vielversprechende Ergebnisse von adaptiven Lerntechnologien, die Erfahrungen auf der Grundlage individueller Leistungen, Präferenzen und beruflicher Laufbahn anpassen.
  • Personalisiertes Lernen und situative Begleitung: Gen AI ermöglicht personalisierte Lernerfahrungen, indem Formate auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden, was das Engagement erhöht. Direkte, situative Rückmeldung durch KI-Mentoren steigert die Effektivität.36 37
  • Produktivitäts- und Kompetenzsteigerung, bzw. -Angleichung: Tools wie ChatGPT oder Microsoft CoPilot steigern die Produktivität bei beruflichen Aufgaben, indem sie den Zeitaufwand reduzieren und die Qualität der Ergebnisse verbessern. Dies ist besonders vorteilhaft für Fachkräfte mit unterschiedlichen Qualifikationsniveaus und trägt dazu bei, Produktivitätsunterschiede zu verringern.38
  • Wissenserwerb und Co-Ideation: Die Rolle von Gen AI in der Bildung erfordert eine Neugestaltung von Curricula und Richtlinien, um KI-Tools verantwortungsvoll zu integrieren und sicherzustellen, dass sie traditionelle Bildungsmethoden ergänzen und nicht ersetzen.39
  • Immersive Technologien: Experimente mit virtueller und erweiterter Realität sind besonders vielversprechend für die Entwicklung risikoreicherer oder komplexerer Fähigkeiten, bei denen die Möglichkeiten zum praktischen Nutzen begrenzt sind.
  • Datengetriebene Ansätze: Schulungen können so konzipiert werden, dass Ereignisse zu Messpunkten werden und auf diese Weise automatisiertes Feedback in kontinuierlichem Strom entsteht. Analytics werden ein fester Bestandteil und können schulungsübergreifend in Programmen und programmübergreifend in der Performace-Evaluation von Business-Einheiten oder auch des Learning+Development berücksichtigt werden.
  • Curriculum Design und Policy-Entwicklung: Die Rolle der KI in der Bildung erfordert eine Neugestaltung von Lehrplänen und Richtlinien, um KI-Tools verantwortungsvoll einzubinden und sicherzustellen, dass sie gewinnstiftende Bildungsmethoden ergänzen und nicht ersetzen.40
  • Herausforderungen und ethische Überlegungen: Die Integration von Gen AI wirft Fragen bezüglich des Datenschutzes, der pädagogischen Integrität und der Möglichkeit eines übermäßigen Rückgriffs auf KI-generierte Inhalte auf. Ethische Nutzung und Transparenz sind entscheidend, um diese Risiken zu mindern.41
  • Zukünftige Forschung und Entwicklung: Mehr Erfahrungswerte und weitere Forschung sind erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen der KI auf die Lernergebnisse zu untersuchen und um Rahmenbedingungen für ihren ethischen und effektiven Einsatz in der Bildung zu entwickeln.42 43

Zwischenfazit zum Einsatz von KI in der beruflichen Weiterbildung

Generative KI verändert die Erwachsenen- und Berufsbildung, indem sie personalisiertes Lernen ermöglicht, die Produktivität steigert und innovative Bildungspraktiken unterstützt. Sie bringt jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf Ethik und Abhängigkeit mit sich, die eine sorgfältige Integration und Entwicklung erfordern, um die Vorteile zu maximieren und gleichzeitig die Risiken zu minimieren.



Über HOPE: Unternehmen zu Übungszwecken

*HOPe® ist die simbionous-eigene Simulation. Wir nutzen das fiktive Unternehmen, um in unseren Schulungen umfassende, praxisnahe Übungen durchzuführen. Auch in unseren Insights können wir realitätsnahe Erfahrungen schildern, ohne einzelne Klienten beim Namen zu nennen. Durch jede Anwendung wächst HOPe® und bietet Ihnen attraktive Option in der multimodalen und multimedialen Lerngestaltung. Erfahren Sie mehr unter www.simbionous.com/educate/


Quellenverzeichnis

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